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Der Siedlungsverein e. V.


Die Geschichte des Siedlungsvereins Die Vorstandschaft des Siedlungsvereins Die 1.Vorsitzenden von 1948 bis Heute

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Die Vereinsgeschichte des Siedlungsvereins-Erlenbach

Am 5. Dezember 1947 wurde die Ortsgruppe Erlenbach des Bayerischen Siedlerbundes gegründet. Der 1. Vorsitzende war Josef Wesner, der 2. Vorsitzende war Adam Klein, der erste Siedler in der Siedlung Erlenbach.
Am 24.August 1948 bekam die Ortsgruppe Erlenbach vom Landratsamt Obernburg die Lizenz als selbständiger Verein und erhielt den Namen "Siedlerverein Erlenbach am Main".
Die Vorsitzenden waren, 1. Vorsitzende war Josef Wesner, der 2. Vorsitzende war Adam Klein.
Der Siedlerverein war mit seinen 280 Mitglieder, von denen 107 dem Deutschen Siedlerbund angeschlossen waren, zum größten Verein in der Siedlung geworden.
Am 31. Oktober 1948 wurde mit 30 : 10 Stimmen beschlossen, aus finanziellen Gründen aus dem Bayerischen Siedlerbund auszutreten und nur den örtlichen Siedlerverein weiterzuführen. Dieser Schritt wurde nicht von allen Mitgliedern vollzogen. Einige behielten die Doppelmitgliedschaft bis zum heutigen Tage.

Am 4. Oktober 1952 wurde in der Siedlerversammlung der Beschluss gefasst:
Der Siedlerverein wird umbenannt in Siedlungsverein.
In diesem Siedlungsverein können nicht nur Siedler, das heißt Besitzer einer Heimstätte, Mitglied sein, sondern auch die übrigen Einwohner der Glanzstoffsiedlung (z.B. in den Wohnblocks).

Zweck und Aufgaben des Siedlungsvereins in der damaligen Siedlerzeit:
-
Pflege der Gartenanlagen mit allen einschlägigen Arbeiten, wie Baumschnitt, Spritzen usw.

- Kauf und Verteilung von Neuanpflanzungen, Düngemittel, Torf, Spritzmittel usw.

- Kontakpflege mit der Gemeindeverwaltung bezüglich der besonderen Anliegen der Siedler.

- Zusammenarbeit mit den übrigen Vereinen in der Glanzstoffsiedlung, wie Sportverein, Gesangsverein, Kleintierzuchtverein, Feuerwehr, Spessartbund usw.

Hinzu kamen noch einige Serviceleistungen, die der Verein seinen Mitgliedern anbot. Er stellte Spritzgeräte und den notwendigen Treibstoff sowie auch Heckenscheren und verschiedene Leitern kostenlos zur Verfügung. Durch Großeinkauf von Schädlingsbekämpfungsmittel sparten die Mitglieder sehr viel Geld. Das Gleiche galt für Dünger, Torf, Baumpfähle usw.

Zu erwähnen sei auch, dass der Siedlungsverein damals 64 Schrebergärten, die sich nördlich der Siedlung in der Main Nähe befinden, betreute und verwaltete.

Und Heute:

Der Siedlungsverein ist mit seinen über 200 Mitgliedern ein gemeinnütziger Verein. Mit den geselligen Veranstaltungen, wie unsere jährliche
Osterbaumaufstellung und unserem Lampionfest, der Barbarossa- und Herbstmarkt, sowie die ab 2010 ins Leben gerufene Weihnachtsfeier im Dezember im Siedlerheim, versuchen wir immer wieder das Vereinsleben zu fördern und weiter zu bringen.
Unter dem Motto "Die Siedlung lebt"

Die Schrebergärten.

Das 8500qm große Grundstück wurde 1957 von der Stadt Erlenbach als Pachtgrundstück erworben. Es wurde in 53 Parzellen in verschiedener Größe eingerichtet. Die Anlage wurde deswegen gepachtet, da früher viele Siedler kein eigenes Haus oder Grundstück hatten um selbst den Gartenbau zu betreiben. Der Pachtzins beträgt 0,50€ pro qm im Jahr. Der Siedlungsverein betreut und verwaltet diese 53 Schrebergärten.



Der Vereinszweck ist:
Durchführung von Ausstellungen und Prämierungen auf dem Gebiet des Gartenbaus sowie Förderung und Umsetzung des Umweltschutzes bei der Durchführung insbesondere durch naturnahen Obst- und Gartenbau. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und mit der Stadt Erlenbach um die Brauchtumspflege und dem Gemeinwohl dienenden Aktionen (z. B. Sauberhaltung der Natur, Pflege von Anlagen) werden bei uns großgeschrieben. Wir würden uns freuen auch Sie bald als Mitglied bei uns begrüßen zu dürfen. (siehe Kontakt)


Teilnahme des Siedlungsvereins an Siedlungswettbewerben.

Zum ersten Mal beteiligte sich die Erlenbacher Glanzstoffsiedlung unter Federführung des Siedlungsvereins im Jahr 1955 an dem Wettbewerb „Die schönste Kleinsiedlung“.

Als Bewertungskriterien galten: Straßenbild und Vorgärten, Pflege der Siedlungsanlagen, Heckenschnitt und Heckenpflege, Sauberkeit, Aufteilung der einzelnen Siedlerstellen, Abstand der Obstgehölze, Gemüse und Futterpflanzen, Kompost und Humuspflege, Kleintierpflege und Hauspflege.

Der Siedlungsverein beteiligte sich mit 106 Siedlerstellen. In diesem Wettbewerb erhielt die Siedlung einen Landespreis in Höhe von 250,00 DM. Die Freude war groß, da die erste Teilnahme an einem Wettbewerb zum Erfolg geführt hatte .Den Erlenbacher Siedlern gab diese Auszeichnung weiteren Ansporn für noch eine schönere Siedlung.

Von 1955 bis 1968 nahm die Erlenbacher Siedlung achtmal an dem Wettbewerb „Die beste Kleinsiedlung“ teil und erhielt 19 Auszeichnungen für „eine vorbildliche Leistung bei der Pflege und Ausgestaltung der Siedlung und Gemeinschaftsanlagen“

- 7 x 1. Bezirkssieger und erhielt einmal eine
„lobende Anerkennung“ auf Bundesebene.

- 6 x 1. Landessieger

- 1 x 2. Landessieger

- 2 x 2. Bundessieger und erhielt ebenfalls zweimal eine
„lobende Anerkennung“ auf Bundesebene.

Das Gemeinschaftshaus oder Siedlerheim des Siedlungsvereins.

Am 23. Juni 1961 wurde mit dem Bau des Siedlerheimes begonnen. In Gemeinschaftsarbeit wurde es in fünfjähriger Bauzeit erstellt. Allein von der Länge der Bauzeit her, ist zu erkennen, dass nur unter Aufbietung aller Kräfte und zum großen Teil in Eigenleistung von den Siedlern und mit finanzieller Unterstützung des Marktes Erlenbach am Main, der Glanzstoffwerke und einiger Spenden, das Siedlerheim erstellt und vollendet werden konnte.

Am 20. Mai 1966 wurde das Siedlerheim in einer Feierstunde eingeweiht. Im Kellergeschoß befindet sich ein Versammlungsraum der 100 Sitzplätze umfasst, eine Küche und die Toiletten. Im Erdgeschoß lagern die vereinseigenen Sprizgeräte, der Dünger, die Spritzmittel und dergl. mehr. Ein eigener Raum wurde der Kleintierzuchtverein für Futtermittel und Geräte zur Verfügung gestellt.

Das Siedlerheim hat bis zum heutigen Tag seine Bestimmung als Versammlungs- und Veranstaltungsraum, voll erfüllt.
Das Siedlerheim war in den Jahren Betsaal für die Zeugen Jehovas, beherbergte eine Zeit lang die Pfarrbücherei der St.Josef Kirche und von 1982 bis 2008 das Wanderheim des Wanderverein Erlenbach.

Ab 2008 gehört das Siedlerheim wieder ganz dem Siedlungsverein der das Siedlerheim in den Jahren 2008 bis 2010 völlig neu renoviert.

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